Italiens Finanzminister: Tremontis Kampf mit Informationslücken (Frankfurter Allgemeine)

Dem italienischen Schatz- und Finanzminister Giulio Tremonti fällt es derzeit noch schwerer als sonst, gute Nachrichten zu verkünden. Denn er steht mal wieder ohne Sprecher da – und spricht für sich selbst.
Größer als die Risiken eines Haushaltslochs sind für die italienische Regierung gegenwärtig drohende Informationslücken. Gerade zeigen sich die Italiener bis hin zum Staatspräsidenten rundum zufrieden darüber, dass in nur drei Tagen ein Sparpaket von annähernd 50 Milliarden Euro durch die beiden Kammern des Parlaments gejagt und beschlossen wurde. Doch zu den Details fehlen immer noch offizielle Zusammenstellungen. Dabei wären im Augenblick, während der Turbulenzen an den Finanzmärkten detaillierte, womöglich auch positive Informationen besonders wichtig.

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